Samstag, den 10.10.2009
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Ich hab hier ein sehr langsames Internet, deswegen dauerts noch ein bißchen... :-(
Samstag, den 10.10.2009
Ich hab hier ein sehr langsames Internet, deswegen dauerts noch ein bißchen... :-(
Eingestellt von Hircosalius um 20:33 1 Kommentare
Freitag, den 9.10.2009
Es war ein langer Tag, deswegen gibts erst morgen neues...
Eingestellt von Hircosalius um 22:18 0 Kommentare
Donnerstag, den 8.10.2009
Da ich heute nicht viel vor hatte, konnte ich noch einen kurzen Abstecher nach Albuquerque machen. Ich hab mir die Altstadt angeschaut und noch ein Souvenir fürs Väterchen gekauft. Das kalte Wetter und der Regen haben mich dann aber wieder auf die Straße getrieben. Die Fahrt ging durch endlose Prärie, Indianerreservate und faszinierende Steinlandschaften.
Eingestellt von Hircosalius um 22:20 0 Kommentare
Mittwoch, den 7.10.2009
Als ich am frühen Morgen aufwacht, hörte ich schon den Regen an die Scheibe klopfen. Nicht mit mir dachte ich und hab mir die Decke übern Kopf gezogen. Leider wurde mir dann bewußt, dass ich keine Zigaretten mehr hatte und der Magen knurrte. Also kurz in die Klamotten geschlüpft und zum nächsten Supermarkt. Als ich wieder zurück war, hab ich`s mir im Bett gemütlich gemacht.
Gegen Mittag kam dann endlich die Sonne zum Vorschein. Diesem Angebot konnte ich nicht wiederstehen uns so hab ich mich auch fertig gemacht. Grad als ich aus dem Bad kam, klingelte das Telefon. Es war die Rezeption, die wissen wollte ob ich nicht langsam auschecken wollte. Nein, das wollte ich nicht! Ich hab nämlich gestern kurzentschlossen noch eine Nacht dran gehängt. Aber wenn man nicht selbst alles dreimal kontrolliert, wird das natürlich nix. Ich möchte einmal mit Profis arbeiten! Also bin ich vor zur Rezeption und hab alle Unklarheiten beseitigt.
Gestern hab ich übrigens mal wieder die Zeitzone gewechselt. Was mich dabei nervt, dass einem keiner Bescheid sagt. Ich meine es wäre doch nicht zuviel verlangt mal ein Schild an den Straßenrand zu stellen, oder? An alles muss man selber denken.
Der heutige Weg führte mich in die Berge zu einem alten Indianerdorf. Und wenn ich alt sage, dann meine ich auch alt! Um genau zu sein, ist es das älteste durchgehen bewohnte Dorf in Nordamerika. Seit über Zehntausend Jahren leben hier Menschen. Unfassbar und spannend zugleich. Und heute sollte ich meine Füße auf diesen heiligen Boden setzen. Wenn man sich mal vorstellt was da schon alles passiert ist. Wahnsinn!
Der Weg führte mich über sich wild durch die Berge schlängelnde Straßen. Links und Rechts mit einer atemberaubenden Landschaft. Bunte Blätter an den Bäumen in Farben die einen beim längeren hinsehen wahrscheinlich high machen. Ich hab sogar eine kleine Bison Herde gesehen. Leider war diese zu weit weg um sie zu fotografieren. Schade, dass es die großen Herden nicht mehr gibt. Dafür ist mir einer entgegen gekommen der nen kompletten Elch auf dem Dach hatte. Ich dachte erst ich seh nicht richtig. Aber es war tatsächlich ein toter Elch aus dem das Blut an der Seite des Autos runter lief. Auch nicht schlecht!
An den zunehmenden Touristenmassen merkte ich dann, dass ich meinem Ziel langsam näher kam. Einen Stau später war ich dann auch schon da. Begrüßt wurde ich gleichmal von herumstreunenden Hunden. Genau das richtige für mich! Meine Zehn Dollar Eintritt abgedrückt und rein ins heilige Land.
Wenn man bedenkt, wie alt das Dorf und die Gebäude sind, ist alles noch sehr gut erhalten. Die Häuser sind aus den für die Gegend typischen Adobe-Lehmziegel gebaut. In vielen Hütten kann man handgearbeitete Souveniers erstehen. Leider war für mich nichts dabei.
Also habe ich mich noch ein bißchen umgeschaut und es genossen an diesem historischen Ort zu sein. Leider hab ich keine Fotos gemacht. Erstens hätte ich dafür extra bezahlen müssen und dann waren da auch zu viele Touristen. Egal, so langsam hab ich mich dann wieder auf den Weg nach Santa Fe gemacht.
Eingestellt von Hircosalius um 21:11 0 Kommentare
Dienstag, den 6.10.2009
Bei kühlen Temperaturen aber Sonnenschein hab ich in aller Frühe Amarillo verlassen. Aus dem Augenwinkel konnte ich gerade noch die Caddilac-Farm sehen. Leider gab keine Möglichkeit zu wenden. :-(
Nach etwa ner Stunde hat sich dann die Landschaft verändert. Vorher waren es Felder und Weiden. Aber innerhalb weniger Meilen war ich dann mitten in der Prärie drin. Der Erde ist rot, überall sind rote Felsen und man kann sehen wo man in etwa einer halben Stunde ist. Fehlten eigentlich nur noch die Bison Herden.
Dann war ich auch schon in New Mexiko. Bei dem sehr guten Touristen Center hab ich mich mit diversen Broschüren eingedeckt. Sehr vorbildlich!
Weiter durch die Prärie, auf endlos langen, geraden Straßen ging es dann Richtung Santa Fe. Kurz vor Alburqurque hab ich die Interstate verlassen und bin auf ner kleinen Straße weitergefahren, die durch eine besonders reizvolle Landschaft führt.
Eigentlich wollte ich in dem kleinen Nest Madrid anhalten aber das war so voller Touristen, dass ich zugesehen habe, dass ich da schnell wieder weg komm. Dafür habe ich dann später am Rand der Straße gehalten und die Stille genossen. Zumindest solange keine Autos kamen.
In Santa Fe hab ich mich dann erst mal aufs Ohr gehauen und mir den weiteren Verlauf der Reise überlegt.
Eingestellt von Hircosalius um 22:30 0 Kommentare
Montag, den 5.10.2009
Ich hab heute erstmal richtig ausgeschlafen und mich dann auf den Weg gemacht. Es ist ziemlich kalt geworden. Also habe ich meine kurzen Sachen erstmal wieder eingepackt und mich warm angezogen.
Der Plan für heute sah vor, auf der Route 66 nach Westen zu fahren. Mir war dabei klar, dass das schwierig wird, weil die Route 66 nicht mehr komplett erhalten ist. Am Anfang ging es noch ganz gut. Aber je weiter ich nach Westen kam, umso anstrengender wurde es. Der Höhepunkt war, als ich plötzlich auf einem Feldweg stand. Rings um mich herum nur Felder. Das war dann auch der Punkt an dem ich die Sache aufgegeben habe. Etwas später verläuft die Route 66 dann fünf Meter neben der Interstate. So hatte ich sie wenigstens im Blick und konnte von den Zeiten träumen, als die Route 66 die einzige Straße nach Westen war.
Zwei kleine Höhepunkte gab es dann aber doch noch. Zum einen hab ich eine alte Tankstelle gefunden, die noch im Original Zustand war und ein Route 66 Museum. Das Museum war gut aber leider sehr klein.
Am späten Nachmittag bin ich dann in Amarillo angekommen. Amarillo hat eine besonders gute Landluft. Denn wen der Wind schlecht steht, und das tat er natürlich, riecht die ganze Stadt nach Kuhstall. Aber als Kind vom Lande bin ich ganz gut damit klar gekommen.
Das ist die Route 66!
Eingestellt von Hircosalius um 08:29 0 Kommentare
Sonntag, den 4.10.2009
Heute wollte ich eigentlich lange schlafen. Leider wollte das Zimmermädchen das nicht. Halb zehn hämmerte sie an meine Tür und plärrte "Housekeeping!!!". Ich konnte gerade noch ein "No" krächzen. Nun ja, wo ich schonmal wach war, konnte ich auch eine rauchen gehen.
Auf dem Weg nach unten warf ich dem Zimmermädchen noch einen bösen Blick zu. Nennt mich brutal, aber ich finde das hat sie verdient.
Die meiste Zeit hab ich heute im Bett verbracht. Draußen ist es kalt, grau und es regnet von Zeit zu Zeit. Klar, der Hamburger würde sagen: "Mensch, was für ein tolles Sonntagswetter. Lasst uns picknicken oder an den Strand!". Aber mir war nicht danach.
Mit Not hab ich mich zur Mittagszeit noch zu einem Museum für Cowboys aufgemacht. Das war zwar ganz gut gemacht, aber so richtig sprang der Funke bei mir nicht über. Vielleicht ist mein Bedarf an Museen für dieses Jahr einfach gedeckt.
So hab ich mich danach wieder unter meiner Decke verkrochen.
Morgen gehts dann ab nach Westen auf der Route 66!
Eingestellt von Hircosalius um 21:07 1 Kommentare