Montag, 28. September 2009

Bourbon Street

Sonntag, den 27.09.2009



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Der Tag begann schon früh und gegen um neun saß ich auch schon wieder im Auto. Schließlichhatte ich eine Verabredung mit einer Lady und Lady`s lässt man besser nicht warten.



Irgendwas war komisch. Irgendwas war anders. Plötzlich realisierte ich es. Es regnet nicht mehr. Stattdessen strahlt die Sonne vom blauen Himmel.  

Die USS Alabama. Ein Schlachtschiff aus dem zweiten Weltkrieg. Heute liegt es in Mobile im Hafen und kann besichtigt werden. Da ich schon relativ früh da war, war noch wenig los.

Ich hab mir das Ticket geholt und bin an Bord gegangen. Als erstes fällt mir auf das es wie auf einem Kriegsschiff riecht. Ich weiß nicht wieso, aber auf jedem Kriegsschiff riecht es gleich. Ich hab mich natürlich gleich wie zu Hause gefühlt und bin in die tiefen des Schiffes vorgedrungen. 







Fast jeder Bereich des Schiffes ist frei zugänglich und liebevoll restauriert. Nach zwei Stunden
bin ich dann wieder an Deck aufgetaucht.






Zur Ausstellung gehört auch noch ein Flugzeug Hangar mit diversen Flugzeugen und die USS Drum. Die USS Drum ist ein U-Boot, ebenfalls aus dem zweiten Weltkrieg.








Direkt an der Küste ging es dann weiter nach New Orleans. 33 Grad, blauer Himmel und zu meiner linken das Meer. 





Unterwegs hab ich dann noch in Biloxi angehalten. Biloxi ist ein kleines Dörfchen direkt am Meer. Hier gibts diverse Casinos, u. a. das HardRock Casino. Da ich noch nie in einem Casino war, bin ich einfach mal rein spaziert. An den Wänden hängen diverse Kleidungsstücke und andere Sachen von allen möglichen Sängern und Bands. Immer den Geräuschen nach bin ich dann ins Casino rein. Hier saßen ne Menge alter Leute an unterschiedlichen Gerätschaften, die ne Menge Lärm machen, und haben ihr Geld an die Maschinen verfüttert.
Ich hab natürlich auch gleich mein Kleingeld gezückt und in 3,5 Sekunden 7 $ verspielt. Las Vegas ich komme! 

Am frühen Abend bin ich dann in New Orleans angekommen. Ich war mir erst nicht sicher ob ich die Stadt wirklich besuche. Man liest viel davon, dass New Orleans nach dem Hurrikane nicht mehr der gleiche Ort ist. Außerdem soll es ne Menge Verbrechen geben. Aber ich dachte mir, wenigstens gesehen sollte man es haben.

Nach einigem suchen hab ich dann das Hotel gefunden und eingecheckt. Das Hotel war schon etwas älter aber an sich ganz nett. Hier gibt es sogar noch richtige Schlüssel für die Zimmer.

Da das Internet nicht ging, hab ich mich gleich ins Leben gestürzt. Ich muss sagen, New Orleans ist wirklich schön. Ich war zwar nur im French Quarter, aber mehr muss man glaub ich auch nicht sehen. Schöne alte Häuser und viele Menschen unterwegs. 

Aber am schönsten ist die Bourbon Street. Es war gerade mal um sieben und hier tobte das Leben. Das ganze sieht ungefähr so aus wie auf der Reeperbahn, nur ohne den Dreck und den Abfall. Außerdem gibts hier in fast jedem Laden feinsten Jazz, Blues oder Country. Und zwar Live. Ich hab mich gleich wohlgefühlt. Aber irgendwas fehlte. Als ich so an mir herunter sah, bemerkte ich, dass ich ja noch garkein Bier in der Hand hatte. Also rein in den nächsten Laden und ein Bier bestellt. Die Kellnerin deutete mir 6$. Ganz schön viel für ein Bier, aber was solls. Umso erfreulicher, das sie gleich drei brachte. Jup, drei Bier zum Preis von einem. Das erste war gleich weg. Da in dem Laden nichts los war, hab ich mein Bier in einen großen Plastikbecher gekippt, Glasflaschen sind auf der Straße verboten, und bin wieder raus. Laufen, trinken, laufen, trinken, laufen, trinken, laufen, trinken. Als der Becher leer war, bin ich in die nächste Kneipe. Hier gab es eine Live Band und teures Bier. Aber dafür durfte man drinnen rauchen. Also hab ich die Musik genossen und an meinem Bier geschlürft.

Irgendwann bin ich dann doch etwas müde geworden und wieder ins Hotel. Unterwegs noch versucht ein HotDog zu essen, was auch ganz gut geklappt hat. Dabei ist mir aufgefallen:
Je voller die Blase, desto weiter der Weg zum Hotel.